Interview mit Stephan Hochleitner: Elektrotechnik mit Vision und Verantwortung

  • Gründer, Leader Portrait
  • vor 2 Monaten

Verfasst von Redaktion (blR)

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Seit über einem halben Jahrzehnt führt Stephan Hochleitner mit seinem Team die Hochleitner Elektrotechnik in Thyrnau – ein Betrieb, der moderne Elektroinstallationen mit einem nachhaltigen Ansatz verbindet. Was als Übernahme eines bestehenden Unternehmens begann, ist längst zu einer Marke für Qualität, Zuverlässigkeit und Zukunftsorientierung in der Region geworden.

Dabei ist Elektrotechnik für Hochleitner weit mehr als nur Kabel verlegen und Steckdosen montieren. Es geht um smarte Lösungen, um Effizienz und darum, Energiekonzepte weiterzudenken. Ob intelligente Gebäudeautomation, moderne Photovoltaik-Systeme oder energieeffiziente Beleuchtungstechnik – Hochleitner Elektrotechnik setzt auf durchdachte Konzepte, die Komfort, Sicherheit und Nachhaltigkeit vereinen.

Besonders spannend: Die Verbindung aus klassischem Handwerk und innovativer Technologie. Denn wer heute baut oder saniert, denkt längst nicht mehr nur an Stromleitungen. Smart-Home-Systeme ermöglichen automatisierte Steuerung von Licht, Heizung und Sicherheitstechnik, während moderne Batteriespeicher dafür sorgen, dass selbst erzeugter Strom aus der eigenen PV-Anlage optimal genutzt wird.

Doch wie gelingt es, ein traditionelles Handwerk in eine digitale Zukunft zu führen? Welche Herausforderungen bringt der Fachkräftemangel mit sich? Und welche Rolle spielt die Elektrotechnik bei der Energiewende? Ein Gespräch mit Stephan Hochleitner über Chancen, Herausforderungen und seine Vision für die Branche.

Branchenleader: Herr Hochleitner, Sie haben 2017 einen etablierten Elektrofachbetrieb übernommen und neu ausgerichtet. Was war Ihre Vision damals – und wo stehen Sie heute?

Stephan Hochleitner: Ich wollte Elektrotechnik neu denken – weg vom rein ausführenden Handwerk hin zu einem Dienstleister, der mitdenkt, berät und Zukunft gestaltet. Heute stehen wir genau dafür: Wir planen individuelle Lösungen, die smart, effizient und nachhaltig sind. Und wir begleiten unsere Kunden dabei, Technik sinnvoll einzusetzen – nicht nur, weil sie modern ist, sondern weil sie echten Mehrwert bringt.

Branchenleader: Das Thema Smart Home wird immer relevanter und sie bauen als einer der wenigen Elektriker bei Passau auf dessen Stärken. Viele Kunden sind jedoch unsicher, was wirklich sinnvoll ist. Welche Lösungen haben sich in der Praxis bewährt, und wo liegen aktuell noch die größten Hürden?

Stephan Hochleitner: Smart Home ist für mich kein Gimmick, sondern ein Weg zu mehr Energieeffizienz und Lebenskomfort. Viele Kunden starten mit der Steuerung von Licht, Heizung oder Beschattung – also mit Systemen, die den Alltag spürbar erleichtern. Diese Komponenten haben sich absolut bewährt. Im Bereich Energiemanagement, Einbindung von PV-Anlage und E-Fahrzeug in das Hausnetz, dynamische Strompreise sowie die Vernetzung aller Komponenten können wir weiter ansetzen und die Systeme noch effizienter machen. Die größte Hürde hierbei ist oft die Unsicherheit gegenüber Technik oder die Sorge vor zu hohen Kosten. Unsere Aufgabe ist es, transparent zu beraten und Lösungen anzubieten, die wirklich zum Kunden passen – skalierbar, zuverlässig und zukunftssicher.

Branchenleader: Sie setzen stark auf Photovoltaik-Anlagen und Batteriespeicher. Wie sehen Sie die Zukunft der dezentralen Energieversorgung – und was muss passieren, damit mehr Menschen auf Eigenstrom setzen?

Stephan Hochleitner: Dezentrale Energieversorgung ist keine Zukunftsmusik – sie passiert jetzt. Die Technik ist ausgereift, die Nachfrage da. Aber es braucht bessere politische Rahmenbedingungen, klarere Prozesse und mehr Aufklärung. Wenn wir die Menschen mitnehmen, statt sie mit Bürokratie zu bremsen, wird Eigenstrom zum Standard werden – weil es ökologisch und wirtschaftlich einfach Sinn macht.

Branchenleader: Das Handwerk kämpft mit Nachwuchs- und Fachkräftemangel. Wie gehen Sie damit um, und welche Strategien haben Sie, um Ihr Team langfristig zu stärken?

Stephan Hochleitner: Wir versuchen, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich Menschen entwickeln können. Junge Menschen wollen Sinn in ihrer Arbeit sehen – und genau das bieten wir. Elektrotechnik ist heute hightech, zukunftsorientiert und vielseitig. Wir fördern Eigenverantwortung, investieren in Weiterbildung und schaffen ein Arbeitsumfeld, das motiviert und verbindet.

Branchenleader: Welche langfristige Vision haben Sie für Hochleitner Elektrotechnik? Wo sehen Sie Ihr Unternehmen in zehn Jahren?

Stephan Hochleitner: In zehn Jahren möchte ich sagen können: Wir haben nicht nur Installationen gemacht, sondern Energiewende mitgestaltet. Ich wünsche mir, dass wir weiterhin innovativ und nachhaltig bleiben, aber dabei immer nah an den Menschen. Technik soll nicht überfordern, sondern helfen. Und genau dafür wollen wir stehen – heute und in Zukunft.

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