Heutzutage hat fast jedes Unternehmen eine Website – und WordPress ist dafür oft das Mittel der Wahl. Doch wenn es um die Umsetzung dein** WordPress-**Projects geht, stehst du schnell vor einer wichtigen Entscheidung: Beauftragst du eine WordPress Agentur oder einen Freelancer?
WordPress ist nicht ohne Grund so beliebt: Über 40 % aller Websites weltweit basieren auf diesem flexiblen Content-Management-System. Entsprechend groß ist auch das Angebot an Dienstleistern – von einzelnen Freelancern bis hin zu etablierten Agenturen.
Kein Wunder also, dass die Wahl zwischen Agentur und Freelancer zur echten Herausforderung wird. Beide Optionen haben ihre Vorzüge: Eine professionelle WordPress Agentur punktet mit einem eingespielten Team und umfassendem Service, während ein guter Freelancer oft flexibler agiert und kostengünstiger ist. In diesem Artikel erfährst du, welche Lösung besser zu deinem Business passt und worauf du bei der Entscheidung achten solltest.
Schauen wir uns zuerst die WordPress Agentur genauer an. Damit ist ein Unternehmen gemeint, das sich auf die Entwicklung von WordPress-Websites spezialisiert hat und in der Regel ein Team von Experten beschäftigt. Was spricht für den Einsatz einer Agentur?
Natürlich hat das Agentur-Modell nicht nur Sonnenseiten. Nachteile gibt es ebenfalls:
Nun zum Freelancer. Damit ist ein selbstständiger WordPress-Experte gemeint (oft als freiberuflicher Webentwickler tätig), der Projekte eigenständig betreut. Viele Freelancer haben sich auf bestimmte Fachgebiete spezialisiert oder sind Allrounder für kleinere Webprojekte. Welche Stärken bringt ein Freelancer mit?
Allerdings solltest du auch bei Freelancern mögliche Nachteile bedenken:
Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Unterschiede zwischen Agentur und Freelancer übersichtlich zusammen:
Kriterium | WordPress Agentur | Freelancer |
---|---|---|
Leistungsspektrum | Breites Angebot: Design, Entwicklung, SEO, Wartung – alles aus einer Hand. | Fokussiert auf Kernleistungen des Einzelnen; nicht alle Services abgedeckt. |
Kosten | Höhere Preise durch Team und Overhead (Büro, Verwaltung etc.). | Günstiger, da niedrige Fixkosten; flexible Preisgestaltung nach Aufwand. |
Flexibilität | Standardisierte Abläufe, Änderungen brauchen evtl. Abstimmung im Team. | Agile und anpassungsfähig; kann spontan auf Änderungen reagieren. |
Kommunikation | Kommunikation über Projektmanager; mehrere Beteiligte im Austausch. | Direkter Draht zum Entwickler; Absprache erfolgt 1:1. |
Verfügbarkeit & Skalierbarkeit | Mehrere Mitarbeiter verfügbar; große Projekte und Ausfälle intern auffangbar. | Kapazität begrenzt auf eine Person; bei Ausfall keine direkte Vertretung. |
Projektmanagement & Qualität | Professionelles PM mit festen Prozessen; Qualitätssicherung durch Team. | Eigenes Zeitmanagement; Qualität hängt von einer Person ab (kein Vier-Augen-Prinzip). |
WordPress Agentur oder Freelancer – was ist nun die beste Wahl? Das kommt ganz auf dein Projekt, deine Anforderungen und dein Budget an. Beide Optionen haben ihre Berechtigung, doch je nach Situation bietet die eine oder die andere mehr Vorteile.
Wähle eine Agentur, wenn dein Projekt umfangreich ist, unterschiedliche Fachkompetenzen erfordert oder langfristige Betreuung nötig ist. Auch wenn du Wert auf klare vertragliche Absicherungen, feste Ansprechpartner und umfassende Services legst, bist du mit einer WordPress Agentur gut beraten. Mittelständische und große Unternehmen greifen aus diesen Gründen häufig zur Agentur-Lösung.
Wähle einen Freelancer, wenn dein Budget begrenzt ist oder du ein kleineres, klar umrissenes Projekt hast. Für Startups und Einzelunternehmer kann ein versierter Freelancer Gold wert sein, gerade weil er flexibel auf deine Wünsche eingeht. Auch spezielle Aufgaben, die einen ausgewiesenen Experten erfordern (etwa die Entwicklung eines individuellen Plugins), sind bei Freelancern in guten Händen.
Übrigens schließen sich Agentur und Freelancer nicht aus: Es kann sinnvoll sein, eine Agentur zu beauftragen und zusätzlich spezialisierte Freelancer ins Boot zu holen – zum Beispiel, wenn für Teilaufgaben besonderes Know-how benötigt wird. Entscheidend ist, dass du die für dich optimale Lösung findest.
Zum Schluss noch ein Tipp: Egal ob Agentur oder Freelancer – nimm dir Zeit für die Auswahl. Prüfe Referenzen und vergangene Projekte, sprich persönlich mit dem Dienstleister und achte darauf, dass die Chemie stimmt. Hast du den passenden Partner gefunden, steht deinem erfolgreichen WordPress-Projekt nichts mehr im Wege.
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