Zu wem gehört Ambria?

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  • vor 2 Monaten

Verfasst von Lana

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Die Modemarke Ambria hat sich in den vergangenen 15 Jahren als beliebter Anbieter für Damenmode etabliert und spricht mit ihrem Sortiment Frauen in verschiedenen Lebensphasen und Konfektionsgrößen an. Insbesondere für modebewusste Kundinnen, die nach alltagstauglichen und gleichzeitig stilvollen Kleidungsstücken suchen, gilt Ambria als feste Größe. Dabei setzt die Marke auf ein breites Spektrum an Artikeln – von Basic-Teilen wie T-Shirts oder Jeans über figurumspielende Kleider und Blusen bis hin zu Wäsche und Bademode.

In Wirtschaftskreisen und bei Kundinnen sorgte jüngst die Meldung für Aufmerksamkeit, dass sich die Witt-Gruppe, eine Tochtergesellschaft der Otto Group, von den Versender-Marken Ambria und Wäschepur trennt. Diese Entwicklung wirft die entscheidende Frage auf: Wem gehört Ambria jetzt, und wie geht es mit der Marke weiter? Für Investoren, Branchenbeobachter und Kundinnen ist es gleichermaßen interessant, die Eigentümerstruktur von Ambria zu verstehen. Denn sie beeinflusst nicht nur die künftige Ausrichtung der Marke, sondern auch die Art und Weise, wie Sortiment, Kundenservice und Marketing gestaltet werden.

Im Folgenden werfen wir daher einen umfassenden Blick auf die Geschichte von Ambria, die wichtigsten Phasen seiner unternehmerischen Entwicklung sowie die aktuelle Eigentümer- und Führungsstruktur. Außerdem wird geklärt, welche Persönlichkeiten die Marke geprägt haben und wie sich die finanzielle Situation im Marktvergleich darstellt.

Gründung und Historie

Die Anfänge von Ambria reichen ins Jahr 2006 zurück, als die Marke erstmals von der Witt-Gruppe als eigenständiges Mode-Label eingeführt wurde. Die Witt-Gruppe selbst, ein traditionsreiches Textilhandelsunternehmen mit Sitz im bayerischen Weiden, gehört seit vielen Jahren vollständig zur Hamburger Otto Group. Mit Ambria wollte Witt eine jüngere und modisch vielseitige Zielgruppe ansprechen, die ihre Kleidung sowohl in klassischen Katalogen als auch zunehmend im E-Commerce erwerben wollte.

Der erste Ambria-Katalog erschien ebenfalls 2006 und richtete sich an modebewusste Frauen, die Wert auf tragbare, komfortable und gleichzeitig trendnahe Stücke legten. Trotz der starken Konkurrenz in der Modebranche gelang es Ambria rasch, sich mit kombinationsfreundlichen „Lieblingsstücken“ und passformgenauen Schnitten zu positionieren. Bereits in den ersten Jahren nach der Gründung konnte die Marke ihren Kundenstamm erheblich erweitern, was in engem Zusammenhang mit dem wachsenden Erfolg des Distanzhandels im Allgemeinen und des Online-Handels im Speziellen stand.

Im Jahr 2009 folgte dann der Schritt in den E-Commerce: Der Onlineshop ambria.de ging live und ermöglichte es den Kundinnen, rund um die Uhr zu stöbern und zu bestellen. Dieser Launch erwies sich als wichtiger Meilenstein, da das digitale Geschäft hohe Wachstumsraten aufwies. 2016 überarbeitete Ambria das Design von Katalog und Online-Auftritt, um einen zeitgemäßen Look zu schaffen und neue Kundengruppen anzusprechen.

Zwei weitere Neuerungen folgten 2019 und 2021: Zunächst erleichterte die neue Ambria-App das mobile Shopping, danach feierte die Marke ihr 15-jähriges Bestehen und startete einen offiziellen Auftritt auf Facebook. Dank stetiger Anpassungen des Sortiments und einer breiten Auswahl an Größen konnte sich Ambria als eine vielseitige Marke etablieren, die im deutschsprachigen Markt für „Mode, so vielfältig wie das Leben“ stand.

Die Gründerpersönlichkeit

Da Ambria als Marke innerhalb der Witt-Gruppe entstand, lässt sich keine einzelne Person als „der“ Gründer von Ambria festmachen, wie es bei klassischen Start-ups oft der Fall ist. Stattdessen war es eine konzerninterne Initiative unter dem Dach der Josef Witt GmbH, deren Wurzeln bis ins Jahr 1907 zurückreichen. Dennoch lohnt sich ein Blick auf die prägenden Persönlichkeiten der Witt-Gruppe, die maßgeblich an der Entstehung und Entwicklung von Ambria beteiligt waren.

Historisch geht die Witt-Gruppe auf den Unternehmer Josef Witt zurück, der das Textilhandelsunternehmen zu Beginn des 20. Jahrhunderts im oberpfälzischen Weiden gründete. Witts Vision bestand darin, hochwertige und dennoch erschwingliche Bekleidung über den Versandhandel anzubieten. Diese Idee, die damals noch Pioniercharakter hatte, prägte das Geschäftsmodell über Jahrzehnte hinweg.

Als die Witt-Gruppe 2006 beschloss, mit einer neuen Marke für Damenmode an den Start zu gehen, übernahm ein internes Projektteam die Konzeption und Umsetzung. Dabei spielten erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Bereichen Einkauf, Produktentwicklung und Marketing eine entscheidende Rolle. Unter ihnen befanden sich langjährige Witt-Beschäftigte, die die Marktdynamik im Versandhandel und die Anforderungen der Zielgruppe kannten.

Eben diese Mischung aus Tradition und Innovationsgeist machte Ambria zu einem erfolgreichen Projekt. Die Unternehmenslenker der Witt-Gruppe förderten das Label aktiv, indem sie Marketingbudgets, Katalogplätze und E-Commerce-Ressourcen bereitstellten. Zu den Schlüsselfiguren zählten daher – neben dem Geschäftsführer beziehungsweise CEO der Witt-Gruppe – auch die Leiterin des Produktmanagements sowie die E-Commerce-Verantwortlichen.

Obwohl Ambria somit keinen „singulären Gründer“ hat, lässt sich festhalten, dass das Label auf einer geschäftlichen Idee von Josef Witt und seiner Nachfolger aufbaut, verbunden mit dem Wunsch, ein jüngeres und modisches Segment im Distanzhandel zu erschließen. So entstand die Kombination aus traditionellem Know-how und zukunftsorientierter Markenstrategie.

Aktuelle Unternehmensführung

Die Frage nach dem „CEO Ambria“ stellt sich insofern schwierig, als Ambria nie als eigenständige juristische Einheit, sondern als Markenlabel innerhalb der Witt-Gruppe geführt wurde. Entsprechend lag die finale Entscheidungsgewalt stets bei der Geschäftsleitung der Josef Witt GmbH. Aktuell ist die Witt-Gruppe Teil des Familienkonzerns Otto Group, der wiederum von der Familie Otto in Hamburg geleitet wird. Innerhalb dieser Konzernstruktur besetzt die Witt-Gruppe mit eigenem Geschäftsführer beziehungsweise CEO ein klares Profil im Bereich Best-Ager-Mode und Distanzhandel.

Als Teil der Otto Group profitierten Ambria und andere Marken unter dem Witt-Dach von Synergieeffekten, etwa beim Einkauf, in der IT-Infrastruktur oder im Fulfillment. Gleichzeitig war Ambria allerdings eigenständig genug, um eine klare Marktpositionierung zu verfolgen: modische Damenmode in Größen von 36 bis 56, verbunden mit saisonalen Kollektionen, Katalogmarketing und Online-Shop sowie App-Lösungen.

Die Leitung der Marke Ambria oblag bis vor Kurzem einem Bereichs- oder Produktmanagement, das sich um Sortimentsplanung, Marketingkampagnen und die strategische Ausrichtung kümmerte. Dieser Teil der Unternehmensführung war direkt der Geschäftsleitung der Witt-Gruppe unterstellt, sodass grundsätzliche Entscheidungen – beispielsweise über Budget, Kollektionsentwicklung oder Vertriebswege – in enger Abstimmung mit den Führungsebenen in Weiden getroffen wurden.

Mit der jüngsten Entscheidung der Witt-Gruppe, sich von Ambria zu trennen, hat sich die Frage nach der operativen Führung allerdings neu gestellt. Denn aktuell existiert kein offizieller Geschäftsführer nur für Ambria, und mögliche Nachfolge- oder Übergangsmodelle sind bislang nicht öffentlich kommuniziert. Die Übernahme durch Dritte, die Einstellung der Marke oder eine Neuausrichtung unter anderem Namen – all diese Szenarien sind theoretisch denkbar. In jedem Fall zeigt der Fall Ambria, wie eng Marken- und Konzernführung miteinander verwoben sind und wie stark strategische Portfolio-Bereinigungen auf den Markt und die Unternehmensstruktur wirken können.

Wirtschaftliche Kennzahlen

Da Ambria in der Vergangenheit kein selbstständig bilanziertes Unternehmen war, liegen keine öffentlich zugänglichen, separaten Finanzberichte zu „Umsatz Ambria“ oder den spezifischen Ertragszahlen vor. Stattdessen wurden die Ergebnisse, die Ambria im Rahmen des Witt-Markenportfolios erwirtschaftete, in den Konzernbericht der Otto Group beziehungsweise in die zusammengefassten Zahlen der Witt-Gruppe eingerechnet.

Grundsätzlich ist bekannt, dass die Witt-Gruppe seit Jahren einen jährlichen Umsatz in Milliardenhöhe erzielt und einen signifikanten Teil des Otto-Gesamtumsatzes beisteuert. Im Geschäftsjahr 2022/2023 meldete die Otto Group (weltweit) Erlöse im zweistelligen Milliardenbereich; die Witt-Gruppe war dabei ein stabiler Pfeiler im Konzernportfolio, speziell im Segment Textilversandhandel. Ambria trug nach Einschätzung von Branchenexperten über die Jahre hinweg einen beachtlichen, wenn auch nicht führenden Anteil zum Katalog- und Online-Umsatz der Witt-Gruppe bei.

Als Teil eines Multi-Brand-Systems konnte Ambria in diversen Absatzkanälen auftreten: Neben dem Print-Katalog und dem Onlineshop ergänzten zuletzt mobile Apps und Social-Media-Auftritte das Spektrum. Der Kundinnenkreis konzentrierte sich weitgehend auf Deutschland, Österreich und die Schweiz, wobei die Marke auch in anderen europäischen Ländern punktuell vermarktet wurde. Insofern lässt sich von einer soliden Marktposition im deutschsprachigen Raum ausgehen.

Über konkrete Marktanteile von Ambria existieren keine offiziellen Angaben. Dennoch wurde das Label aufgrund seiner Ausrichtung auf eine breite Größenpalette von Brancheninsidern häufig als solides, wachstumsorientiertes Segment der Witt-Gruppe betrachtet. Die Abspaltung von Ambria könnte kurzfristig zu Umsatzverschiebungen innerhalb der Witt-Gruppe führen, eröffnet der Marke aber gegebenenfalls auch Möglichkeiten, sich unter einem neuen Eigentümer stärker zu spezialisieren oder das Sortiment weiterzuentwickeln.

Insgesamt zeigt sich: Obwohl genaue Kennzahlen zur Profitabilität von Ambria fehlen, legten die bisherigen Entwicklungsphasen nahe, dass die Marke bei mittelständischen Modeversendern durchaus wettbewerbsfähig war und sich einen treuen Kundenstamm aufbauen konnte.

Unternehmerische Entwicklung

Seit ihrer Gründung im Jahr 2006 hat Ambria mehrere Entwicklungssprünge vollzogen, die sich sowohl in technologischer Hinsicht als auch bei der Sortimentsgestaltung niederschlugen. Nachdem zunächst der Print-Katalog das zentrale Marketinginstrument darstellte, rückten schon früh der E-Commerce und später das Mobile Shopping in den Vordergrund. Mit dem Launch des Onlineshops 2009 und der Einführung einer mobilen App im Jahr 2019 reagierte Ambria auf veränderte Einkaufsgewohnheiten und das Bedürfnis vieler Kundinnen, ihre Mode online zu bestellen.

Parallel dazu expandierte das Sortiment sukzessive: Ursprünglich auf Damenoberbekleidung fokussiert, erweiterte Ambria sein Angebot bald um Wäsche, Bademode und Accessoires. Ziel war es, den Kundinnen eine umfassende Auswahl zu bieten und damit die Chance auf Cross-Selling zu erhöhen. Die Integration sogenannter „Spezialgrößen“ – also Kurz-, Extralang- und Plus-Size-Größen – war ein weiterer wichtiger Schritt, um verschiedene Kundensegmente anzusprechen.

Bedeutende strategische Wendepunkte ergaben sich durch die stärkere Integration sozialer Medien und digitaler Interaktionsmöglichkeiten. So startete Ambria seinen Facebook-Auftritt und verknüpfte diesen mit den regelmäßigen Katalog-Aktionen. Die Kundinnen erhielten so eine zusätzliche Plattform für Inspiration und Austausch. Auch Rabattaktionen und saisonale Trends ließen sich über Social Media gezielt kommunizieren.

Technologisch profitierte Ambria vom Know-how der Witt-Gruppe, was insbesondere bei der Einführung einer reibungslosen Shop-Architektur und leistungsfähiger Logistikprozesse half. In puncto technologische Innovationen setzte die Marke zwar keine branchenweiten Trends, bot ihren Kundinnen jedoch solide Standards, beispielsweise bei kundenfreundlichen Retouren und einer intuitiven Nutzerführung im Online-Shop.

Im Jahr 2021 feierte Ambria sein 15-jähriges Bestehen – begleitet von Marketing-Aktionen und einem modernisierten Markenauftritt. Gleichzeitig war das Jahr von Diskussionen um die künftige Markenstrategie geprägt, die letztlich in der Entscheidung der Witt-Gruppe mündete, sich von Ambria zu trennen. Damit endete eine Phase der kontinuierlichen Portfolio-Erweiterung. Ob das Label unter neuer Leitung weitere strategische Meilensteine setzen wird, hängt maßgeblich von der neuen Eigentümersituation ab.

Eigentümerstruktur

Die zentrale Frage lautet: „Wem gehört Ambria?“ Bis vor Kurzem war die Antwort eindeutig: Ambria gehörte als Marke vollständig zur Witt-Gruppe und damit zur Otto Group. Die Otto Group ist ein Hamburger Familienkonzern, der für seine starken Versandhandels- und E-Commerce-Marken weltweit bekannt ist. Innerhalb dieser Konzernstruktur fungierte die Witt-Gruppe in Weiden als hundertprozentige Tochter. Das bedeutete, dass auch alle Marken, die die Witt-Gruppe führte – inklusive Ambria – de facto in die Unternehmensfamilie der Otto Group eingebunden waren.

Nun hat die Witt-Gruppe entschieden, Ambria (ebenso wie Wäschepur) aus ihrem Marken-Portfolio zu lösen. Aktuell ist öffentlich nicht bekannt, ob bereits ein Käufer gefunden wurde oder ob die Markenrechte an Ambria innerhalb der Otto Group oder an externe Investoren weitergegeben werden. Ebenso ist unklar, ob Ambria möglicherweise eingestellt, neu positioniert oder von einem anderen Konzern übernommen wird.

Für Kundinnen und Branchenkenner bleiben damit viele Fragen offen. Sollte eine Veräußerung an einen externen Investor stattfinden, könnte dies bedeuten, dass Ambria künftig entweder als eigenständige Gesellschaft firmiert oder in eine größere Markenwelt integriert wird. Denkbar wäre auch eine strategische Partnerschaft mit einem anderen Modeanbieter, der durch die Übernahme das Kundensegment von Ambria stärken möchte.

Falls dagegen innerhalb der Otto Group eine interne Umstrukturierung läuft, wäre es möglich, dass Ambria in Zukunft bei einer anderen Tochtergesellschaft angesiedelt wird – vorausgesetzt, es besteht strategisches Interesse, die Marke fortzuführen. Angesichts der vielfältigen Optionen ist eine eindeutige Antwort auf „Wem gehört Ambria?“ gegenwärtig nicht möglich. Fest steht jedoch, dass die Marke derzeit nicht mehr Teil des aktiven Angebotsportfolios der Witt-Gruppe ist und damit zumindest formal aus dem Einflussbereich des bisherigen Eigentümers ausgeschieden ist. Die weiteren Entwicklungen bleiben abzuwarten.

Zusammenfassung

Ambria ist eine Modemarke, die 2006 von der Witt-Gruppe ins Leben gerufen wurde und sich über 15 Jahre hinweg erfolgreich im deutschsprachigen Markt etablieren konnte. Der Fokus auf Damenmode, die sich durch große Größenvielfalt und ein breites Styling-Spektrum auszeichnet, fand rasch Anklang. Wichtig für den Aufstieg von Ambria war die frühzeitige Ausrichtung auf ein Multi-Channel-Konzept, bei dem Katalog, Online-Shop, App und Social Media zum Einsatz kamen.

Als Teil der Witt-Gruppe profitierte Ambria lange Zeit von der Infrastruktur und dem Know-how eines etablierten Distanzhändlers. Zudem war das Label – genau wie die Witt-Gruppe selbst – vollständig in die Otto Group eingebettet und profitierte von deren globalem Netzwerk und Ressourcen. In puncto Unternehmensführung existierte keine separate CEO-Position für Ambria; stattdessen war die Marke im Witt-Management verankert. Eigene wirtschaftliche Kennzahlen wurden nicht gesondert ausgewiesen, sondern in den Gesamtzahlen der Witt-Gruppe beziehungsweise des Otto-Konzerns konsolidiert.

Die jüngste Entscheidung der Witt-Gruppe, Ambria aus dem Marken-Portfolio zu lösen, hat den Status quo jedoch grundlegend verändert. Obwohl die Marke ihren 15. Geburtstag 2021 noch mit umfassenden Kampagnen feierte und sich technologisch modern zeigte, scheint die strategische Neuausrichtung der Witt-Gruppe andere Prioritäten zu setzen. Ob Ambria nun eingestellt, verkauft oder in ein anderes Markenportfolio integriert wird, bleibt zur Stunde offen.

Gerade für Kundinnen, Investoren und Marktbeobachter ist es jedoch relevant zu wissen, wem Ambria in Zukunft gehören wird – schließlich hängen davon Produktangebot, Servicequalität und das Fortbestehen der Marke ab. Fakt ist: Bis zur offiziellen Bekanntmachung eines neuen Eigentümers oder einer neuen Struktur lässt sich keine abschließende Aussage über die Zukunft des Labels treffen.

Chronologische Übersicht der Eigentümerwechsel

  • 1907: Gründung der Josef Witt GmbH durch Josef Witt in Weiden (Oberpfalz).
  • 1987: Die Otto Group übernimmt die Witt-Gruppe schrittweise und festigt deren Rolle als 100%ige Tochter.
  • 2006: Start der Marke Ambria unter dem Dach der Witt-Gruppe. Kein separater Eigentümerwechsel, da Ambria zunächst nur eine weitere Witt-Marke ist.
  • 2009: Ambria expandiert in den Online-Handel, bleibt aber nach wie vor Teil der Witt-Gruppe und damit in Otto-Besitz.
  • 2019–2021: Ausbau der digitalen Kanäle (Ambria-App, Social Media). Weiterhin gehört Ambria zur Witt-Gruppe, die ihrerseits vollständig der Otto Group gehört.
  • 2023 (bzw. „vor Kurzem“): Die Witt-Gruppe trennt sich von Ambria. Die Eigentumsrechte liegen nicht mehr bei der Witt-Gruppe. Ob die Otto Group sie intern verlagert oder an Dritte veräußert, ist öffentlich nicht bekannt.

Somit endet die bekannte Eigentümerhistorie von Ambria an dem Punkt, an dem die Marke das Witt-Portfolio verlässt. Eine offizielle Ankündigung über den neuen Eigentümer oder eine eventuelle Einstellung steht weiterhin aus.

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